Die ganze Geschichte
Wie alles begann
Aus persönlicher Erfahrung geboren
Ich hatte vor 12 Jahren einen Burnout. Einen völligen mentalen und körperlichen Zusammenbruch, gefolgt von einigen Jahren Depression. Ich machte eine professionelle Therapie. Durch Zufall begegnete ich dem Zen-Meister Thich Nhat Hanh und lernte seine buddhistische Praxis kennen. Er stellte klar, dass es nicht darum geht, den Buddhismus zu erlernen oder Buddhist zu werden, sondern einfach das zu praktizieren, was uns guttut. Lernen zu heilen. Diese Praktiken sind eigentlich sehr einfach, aber nicht immer leicht umzusetzen. Es geht um Sitzmeditation, achtsames Gehen, stille Mahlzeiten und das Teilen.
In den Sharing-Gruppen praktizieren wir tiefes Zuhören: einander zuhören ohne ständiges Kommentieren und Bewerten – nicht einmal im eigenen Kopf. Für viele ist es das erste Mal in ihrem Leben, dass ihnen wirklich zugehört wird. Und das kann sehr heilsam sein. Besonders wenn Menschen in der Gruppe ähnliche Lebenserfahrungen gemacht haben und dein Leiden deshalb wirklich verstehen können.
Am Arbeitsplatz
Da ich all diese Praktiken als sehr heilsam empfand, fasste ich mir ein Herz und brachte das Gruppenteilen an meinen Arbeitsplatz (ein 100 % remote arbeitendes, verteiltes Unternehmen). Es war nicht nötig, die buddhistischen Aspekte zu erwähnen – einfach eine Praxis, die helfen kann. Ich war absolut überrascht, wie groß die Bereitschaft war, es auszuprobieren.
Einmal im Monat an einem Freitag führten wir einstündige Deep Sharing Sessions in meinem Unternehmen durch. Die Menschen öffneten sich völlig und teilten aus ihrem Herzen. Wir lernten uns so viel besser kennen. Wir erfuhren von den Herausforderungen und dem Leid Anderer und verstanden, warum jemand in der Woche davor vielleicht nicht so produktiv war wie sonst. Wir lernten auch, wie wir uns gegenseitig besser unterstützen und füreinander sorgen konnten. Es war eine wunderbare Erfahrung, die ich auch zu meinem nächsten Job mitnahm.
Die Idee
Vor einigen Jahren registrierte ich die Domain eqoah – Every Quarter Of An Hour. Die Grundidee damals war, dass alle 15 Minuten weltweit eine Meditations- oder Sharing-Gruppe startet – rund um die Uhr. So könntest du, wenn du Unterstützung brauchst, sie in wenigen Minuten bekommen. Diese Idee gilt nach wie vor, aber wir haben sie erweitert: Gruppen, die sich regelmäßig treffen. Anstatt jederzeit in soziale Medien abzutauchen, eine bewusste Entscheidung: die eigene Gruppe regelmäßig per Video treffen – für deine eigene Heilung und dein Wachstum, und um Andere in ihrer Heilung und ihrem Wachstum zu unterstützen. In vielerlei Hinsicht ist eqoah das Gegenmittel zu sozialen Medien.
Zusätzlich: Als jemand mit spät diagnostiziertem ADHS wollte ich eine Gruppe Gleichgesinnter finden – andere Spätdiagnostizierte, um von ihren Erfahrungen zu hören. Ich suchte im Internet und fand nur eine Online-Gruppe in meinem Land. Sie war voll, und auf der Website stand: Bitte nicht kontaktieren – Warteliste für Jahre. Ich war frustriert. Wie sollte ich so eine Gruppe finden oder gründen? Zufällig traf ich jemanden, der eine solche Gruppe kannte und mir eine E-Mail-Adresse gab. So konnte ich einer weltweiten neurodivergenten Online-Gruppe beitreten. Es ist ein Segen.
Ja, es gibt andere Menschen wie mich. Ja, andere kämpfen mit denselben Herausforderungen wie ich. Ich bin okay. Ich bin nicht falsch oder kaputt, auch wenn ich nicht repariert werden kann. Und das ist okay. Ich bin genug.
Warum gibt es kein weltweites Verzeichnis für genau solche Peer-Gruppen, Themen oder Bedürfnisse? Wo ich genau die Gruppe finden, beitreten oder gründen kann, die zu mir passt?
Jetzt gibt es das: eqoah.
Ein sicherer, vertrauensvoller Ort, um mit deiner Community zu teilen, zu heilen und gemeinsam zu wachsen.
Was wir anbieten
Wir bieten sichere Online-Sharing-Gruppen. Eine Person spricht. Ohne Unterbrechung. Alle anderen hören tief zu, ohne zu kommentieren oder zu bewerten – nicht einmal im Kopf (das braucht Übung). Für Viele ist es das erste Mal, dass ihnen wirklich zugehört wird. Wer das einmal erlebt hat, erkennt den Unterschied zum alltäglichen Geplapper.
Allgemeine Sharing-Gruppen
In den allgemeinen Sharing-Gruppen gibt es kein gemeinsames Thema. Jede*r kann von Herzen teilen. Manchmal ist es leichter, das mit völlig Fremden zu tun – wenn alle sich an dieselben Regeln halten. Mit der Zeit werden diese Fremden vielleicht die wichtigsten Menschen in deinem Leben. Selbst wenn sie auf einem anderen Kontinent leben.
Special-Interest-Gruppen – Finde deine Community
Diese Gruppen richten sich an Menschen mit gemeinsamen Themen: Neurodivergenz, LGBTQIA+, Eltern, die ein Kind früh verloren haben … alles, was für dich relevant ist und ein Thema für Heilung und Wachstum. Finde, gründe oder tritt einer Gruppe bei – es ist einfach.
Meditationen
Geführte und stille Meditationen, achtsames Essen.
Finanzierung
Wir arbeiten hart, um es möglich zu machen
Wir suchen alle Arten von Finanzierung. Bis wir genug gefunden haben, arbeiten wir alle nebenbei, um unseren Lebensunterhalt zu sichern und die Plattform aufzubauen und zu betreiben.
Unser Traum ist es, eqoah in die Welt zu bringen, Millionen von Menschen beim Heilen und Wachsen zu helfen – und davon leben zu können.
Wir wollen mit eqoah nicht reich werden, es nicht aufpumpen und schnell verkaufen. Wir wollen gut davon leben und eqoah soll uns überdauern.
Abonnements
Wir starten mit einem Monatsbeitrag von 10 €/$ pro Person. Weniger als viele Streamingdienste oder der ein bisschen mehr als dein Lieblingskaffee – und doch viel hilfreicher. Man kann auch mehrere Plätze abonnieren, um freie Plätze im eqoah-Pool für Menschen zu finanzieren, die sich die Gebühr nicht leisten können.
Geringere Beiträge
Sobald wir die Gewinnschwelle erreicht haben, werden wir den Beitrag auf ein nachhaltig tragbares Maß senken. Wir wollen nicht reich werden, sondern einfach unseren Lebensunterhalt bestreiten.
Wir wollen auch etwas zurückgeben an die Praxiszentren von Thich Nhat Hanh weltweit – für die Idee, das hier zu starten.
Investoren, Schenkungen, Rückzahlung
Wir suchen auch Investor*innen jeder Art. Da wir ein „For Good“-Unternehmen sind, verkaufen wir keine Anteile – um unsere Mission zu schützen. Man kann in eqoah investieren und bekommt bis zu dem Vierfachen der Investition über einen Zeitraum von 10 Jahren nach Erreichen der Gewinnschwelle zurück. Bei Interesse: info@andthelight.com.
Patagonia
Wenn wir uns zur Ruhe setzen, möchten wir eqoah in eine Rechtsform überführen, die den Gemeinwohlcharakter dauerhaft sichert – egal, wer die Firma leitet. So wie es Patagonia gemacht hat.
Wer wir sind
Das Gründungsteam:
Ich, Jürgen – Informatiker, CTO und CEO früherer (kommerzieller) Startups, Softwarearchitekt.
Paul – langjähriger Kollege von Jürgen, Informatiker, Berater, Startup-erprobt.
Der Weg vor uns
Wir haben viele Ideen, was wir zu eqoah noch hinzufügen wollen.
Für sensible Themen möchten wir einen höheren Sicherheitsstandard einführen, nur zugänglich für Menschen mit (elektronischer / echter) Identitätsverifizierung.
Professionelle Moderator*innen sollen künftig Gruppen mit Zusatzbeiträgen oder auf Spendenbasis anbieten können.
In Zukunft werden wir auch Neubeginn-Sessions anbieten.
Letzte Worte
Bitte hilf uns, die Community wachsen zu lassen, indem du anderen davon erzählst.
Wenn du Fragen oder Ideen hast: info@andthelight.com
Wir können jederzeit eine Online-Session aufsetzen, um Dinge zu besprechen oder deinen Bedürfnissen und Ideen zuhören.
Jürgen